Eichenprozessionsspinner

Mit Beginn der Vegetationszeit und dem Ansteigen der Temperaturen ist heuer wieder verstärkt mit dem Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu rechnen. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Umgang mit diesem Schädlingsproblem.

Eichenprozessionsspinner (Foto: Katrin Pilz)Durch den Klimawandel und die immer wärmer werdenden Jahreszeiten vor allem im Frühjahr und Sommer hat sich der Eichenprozessionsspinner nun auch bei uns ausgebreitet. Die Raupen verursachen mit ihren Brennhaaren beim Menschen stark juckende allergische Hautreaktionen, Augenentzündungen und Atemwegsreizungen, die bis zur Atemnot führen können.

Um die weitere Ausbreitung und gesundheitliche Probleme für den Menschen zu verhindern, müssen die Raupen und ihre Gespinstnester unbedingt entfernt und entsorgt werden.

Bekämpfung und Eindämmung

Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und seiner durch die Brennhaare gefährlichen Nester sind derzeit

  • die biologische Bekämpfung mittels Spritz- oder Sprühverfahren im Frühjahr und
  • die mechanische Bekämpfung mittels Absaugen der Nester im Sommer und Herbst

am erfolgversprechendsten.

Unsere Kreisfachberatung bietet zum einen eine Zusammenstellung bewährter Bekämpfungsmaßnahmen und zum anderen eine Liste mit Fachfirmen, die sich in unserer Region auf die Bekämpfung und Eindämmung des Eichenprozessionsspinners spezialisiert haben. Diese Dokumente finden Sie unten im Download.

Zeitpunkt der Maßnahme

Zu Saisonbeginn ist der Schlupf der Raupen zu registrieren und der Zeitpunkt der jeweiligen Maßnahme genau abzustimmen. Nach erfolgter Behandlung ist die Effektivität in der Nachkontrolle zu überprüfen und eventuell eine Nachsorge mit mechanischer Bekämpfung einzuplanen.

Da es im Hinblick auf die Wirksamkeit der Bekämpfungsmaßnahmen auf den richtigen Zeitpunkt ankommt, ist es wichtig sich im Bedarfsfall rechtzeitig mit einer Fachfirma in Verbindung zu setzen.

Zukunft

Leider ist der Eichenprozessionsspinner inzwischen voll in unserem Landkreis angekommen und wird uns aufgrund der sich verändernden Klimabedingungen auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen. Wir alle werden lernen müssen, mit dieser problembehafteten Schmetterlingsraupe zu leben.

Unser gemeinsames Ziel sollte es dabei sein, die Baumart Eiche in unserem Landkreis als wesentlichen Bestandteil unserer Natur zu erhalten.

Dokumente zum Download

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