Aufgrund der derzeitig unsicheren Situation der weltweiten Corona-Pandemie können wir derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen, ob die geplante Gartenreise nach Hessen im August stattfinden kann und wenn ja, unter welchen Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden und informieren, sobald es hier Neuigkeiten gibt.

 

Die kleine Gartenreise von Dienstag, 11. August bis Sonntag, 16. August 2020 führt den Kreisverband ins schöne Hessen. Hier erwarten uns eindrucksvolle Städte und außergewöhnliche sowohl historische wie auch moderne Garten- und Parkanlagen.

1. Tag - Dienstag, 11. August 2020

Anreise nach Mainz und Stadtführung

Das Wahrzeichen und die Hauptattraktion von Mainz, Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, ist der rötlich schimmernde Dom St. Martin. Er zählt neben dem Dom von Worms und dem Dom von Speyer zu den bedeutendsten und größten romanischen Bauwerken in Deutschland. Unter dem Motto "Das goldene Mainz und seine Sehenswürdigkeiten" geht es bei einer Stadtführung zu wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte, von den Anfängen in der Römerzeit bis heute. Dabei führt der Weg in die historische Innenstadt, zu schmucken Fachwerkhäusern, pittoresken Winkeln und malerischen Plätzen.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Atrium Hotel Mainz

2. Tag - Mittwoch, 12. August 2020

Stadtführung in Frankfurt und Besuch des Bethmannparks mit seinem Chinesischen Garten

Die Metropole Frankfurt am Main hat sich zu einem führenden Wirtschaftszentrum Deutschlands und einem international bedeutenden Finanzplatz entwickelt. Vielen ist die moderne Skyline des Bankenviertels bekannt. Doch Frankfurt hat viel mehr zu bieten. Bei einem geführten Rundgang durch das historische Zentrum und die Innenstadt geht es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, u.a. zum Dom, zur Paulskirche und zum Römer, dem Rathaus und Wahrzeichen der Stadt.
Der Bethmannpark ist durch dicke Mauern vom hektischen Großstadtverkehr abgeschirmt, eine Oase der Ruhe auf dem ehemaligen Gartengelände der Bankiersfamilie Bethmann. Mit seiner Blütenpracht und den üppigen Blumenbeeten gleicht der Bethmannpark mehr einem kleinen Kurpark. Schmuckstück der Anlage ist der Chinesische Garten mit Teich, kleiner Brücke und einem drachengeschmückten Stufenportal. Er wurde nach den klassischen Gestaltungsprinzipien der Harmonielehre Feng Shui angelegt. Das besondere Ambiente lädt zum Meditieren ein.

Besuch des Palmengartens in Frankfurt

Der Palmengarten ist einer von drei botanischen Gärten in Frankfurt und mit 22 ha einer der größten seiner Art in Deutschland. Über 140 Jahre Tradition und die Vielfalt von 13.0000 subtropischen und tropischen Pflanzen machen ihn zur unverzichtbaren Sehenswürdigkeit. Das Herzstück des Gartens, der schon immer ein Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Lebens war, ist das 1869 errichtete Palmenhaus mit angrenzendem Gesellschaftshaus. Daneben begeistert er mit modernen Gewächshäusern, Steingartenanlage, Gräsergarten, Wildstaudenpflanzungen und Steppenwiesen.

3. Tag - Donnerstag, 13. August 2020

Besuch der Stadt Eltville am Rhein

Eltville, die größte Stadt im Rheingau, nennt sich selbst Wein-, Sekt- und Rosenstadt. Sie liegt am Südhang des Rheingaugebirges, dem Südwestteil des Taunus. Besondere Sehenswürdigkeit ist die Kurfürstliche Burg von 1347. Hier residierten bis zu ihrem Weggang 1480 die Mainzer Erzbischöfe. Von dem Bau aus dem 14. Jh. ist nur der fünfstöckige Turm vollständig erhalten, der Rest ist eine pittoreske Ruine. 

Führung durch das Kloster Eberbach mit Weinprobe

Der Gebäudekomplex des ehemaligen Zisterzienserklosters Eberbach beherbergte einst bis zu 300 Mönche. Er gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Deutschlands. Die 1186 geweihte romanische Klosterkirche mit den 1310-1340 angebauten gotischen Kapellen birgt wertvolle Grabmale. Im Norden schließt der Kapitelsaal mit Sternengewölbe an. Um 1250 entstand das 72 m lange Dormitorium (Schlafsaal). Er ist mit seinen Rundpfeilern samt laubverzierten Kapitellen und dem Kreuzrippengewölbe einer der schönsten Säle des Mittelalters. Seit mehr als 800 Jahren wird im Kloster Eberbach Wein gekeltert und ausgebaut. Heute ist Kloster Eberbach hessisches Staatsweingut. Ein besonderes Erlebnis ist hier die "Schlender-Weinprobe", eine Weinprobe im Rahmen des geführten Klosterrundgangs.

Besichtigung von Rüdesheim und Seilbahnfahrt zum Niederwalddenkmal

Die malerische Stadt am Rhein wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Überreste von zwei Burgen, der Boosen- und der Brömserburg (12.Jh.) sowie mehrere Adelshöfe prägen das Stadtbild. Weithin bekannt ist die Drosselgasse, in der sich Weinstube an Weinstube reiht. Über der Stadt thront das mit einer Seilbahn erreichbare Niederwalddenkmal, eine über 10 m hohe Statue der Germania mit Kaiserkrone. Das 1883 enthüllte Denkmal soll an die deutsche Reichsgründung 1871 erinnern. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf Bingen und das Rheintal.

4. Tag - Freitag, 14. August 2020

Fahrt entlang des Rheins durch das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal und Besichtigung des Kultur- und Landschaftsparks Loreley

Von Rüdesheim geht es rechtrheinisch bis nach St. Goarshausen zum Loreley Plateau. Die Loreley wurde besungen und gemalt. Geschichten und Gedichte erzählen von ihrem Mythos. Sie ist geheimnisvoll und zauberhaft. In dem neuen, 2019 eröffneten Kultur- und Landschaftspark können die Besucher Kulturgeschichte entdecken, dem Mythos nachspüren und das Naturdenkmal Loreley erleben. Von 6 Aussichtspunkten im Park genießt man spektakuläre Blicke in das canyonartige Durchbruchstal des rheinischen Schiefergebirges.

Besuch des Renaissancegartens Philippsburg in Braubach

Schloss Philippsburg wurde von 1568 bis 1571 am südlichen Ortsende von Braubach am Rhein erbaut. Der dazugehörige Garten ist ein Kleinod, das 2009 nach Originalvorlagen an ursprünglicher Stelle rekonstruiert wurde. Die Anlage zählt zu den ältesten Schlossgärten in Rheinland-Pfalz. Sechs quadratische Beete, wie sie in der Renaissancezeit üblich waren, gliedern den Garten. Die Mitte der sich kreuzenden Hauptwege markieren zwei Springbrunnen. Die Beete werden durch schmale, mit Buchs eingefasste Wege aus weißem Kies gegliedert. Die Bepflanzung orientiert sich an den Küchengärten des Mittelalters und besteht aus Kräutern, Nutz- und Zierpflanzen.

In Koblenz geht es über die Brücke auf die linke Rheinseite. Die Kaiserin-Augusta-Anlagen mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal laden hier zu einem Spaziergang im Grünen ein.

Linksrheinisch geht es weiter bis nach Boppard und anschließend weiter nach Bingen.
Im Jahr 2008 fand in Bingen die Landesgartenschau statt. Der zentrale Ausstellungsbereich war die Hindenburg-Anlage direkt am Rhein gelegen. Intensiv gestaltete Flächen wurden damals in einen historischen Bestand integriert und um einen herrlichen Rosengarten ergänzt. Die denkmalgeschützte Parkanlage mit ihrem markanten Baumbestand ist Ausgangspunkt für Rheinschifffahrten.

5. Tag - Samstag, 15. August 2020

Besichtigung der Stadt Darmstadt

Darmstadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und ist eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen. Die Führung "Darmstadt auf einen Blick" gewährt einen Einblick in die Geschichte und die Gegenwart der Stadt und führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Dazu gehören der Luisenplatz und das Residenzschloss.

Besichtigung des Prinz-Georg-Gartens

Die Anlage geht zurück auf die Zusammenlegung zweier benachbarter Gärten im Jahr 1748, des Palaisgartens im Norden und des Prettlack‘schen Gartens im Süden. 1764 schenkte Ludwig VIII. das neu entstandene Anwesen seinem Sohn Prinz Georg Wilhelm. Der Garten präsentiert sich noch in seinem ursprünglichen Zustand und ist mit seinen Rasenflächen, Rabatten, Fontänen und Sonnenuhren typisch für das Rokoko. Auch zwei bedeutende Gebäude zieren die Anlage. Das Prinz-Georg-Palais, ursprünglich ein barockes Gartenhaus von 1710, und das Prettlack‘sche Gartenhaus, errichtet als fünfflügeliges Gartenhaus mit dekorativer Außenbemalung, die 2001 aufwändig restauriert wurde.

Geführte Besichtigung durch die Künstlerkolonie Mathildenhöhe

Darmstadt gilt als Zentrum des Jugendstils. Dieser Ruf geht auf die 1899 von Großherzog Ernst Ludwig eingerichtete Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe zurück. Hier lebte und arbeitete zwischen 1899 und 1914 eine Gruppe von Künstlern. Mit den hier errichteten Künstlerhäusern sollte eine Zusammenführung von Architektur, Innenarchitektur, Kunsthandwerk und Malerei erreicht werden. Im Rahmen der Führung kann das Haus Glückert besichtigt werden, das größte Wohnhaus der Kolonie.

6. Tag - Sonntag, 16. August 2020

Besichtigung der Stadt Wiesbaden und Besuch des Apothekergartens

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt von Hessen und mit seinen 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. Die Innenstadt ist geprägt von einem sehr einheitlichen Erscheinungsbild, dessen Gebäude fast alle dem Klassizismus, dem Historismus und dem Jugendstil zuzurechnen sind. Ende des 19. Jh. wurden großzügige Wohngebiete mit aufwendigen Fassaden und Alleen angelegt. Durch ihren Ruf als Weltkurstadt entstanden in der Innenstadt zudem repräsentative, öffentliche Gebäude wie das Kurhaus, das Hessische Staatstheater, die Marktkirche und die Ringkirche sowie ausgedehnte Parkanlagen wie der Kurpark, der Warme Damm, die Reisinger-Anlagen und das Bowling Green.

Anschließend Heimreise

 

Folgende Leistungen sind im Reisepreis inbegriffen:

  • Busfahrt
  • 5 x Ü / HP im Hotel Mainz Atrium 4****S
  • Frühstück auf der Anreise
  • Alle Eintritte und Führungen

Reisepreis

  • im Doppelzimmer                 763,- €
  • EZ Zuschlag                          150,- €

Anmeldungen ab Montag, 13. Januar 2020, 8.00 Uhr
bei Firma Kellerer Reisen, Burgheim
Tel. 08432/358, Fax. 08432/1896
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Bitte beachten: Pro Anmeldung können max. 6 Personen angemeldet werden.

Es empfiehlt sich der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung!