Die zweite Gartenreise des Kreisverbandes findet 2026 von Dienstag, 22. bis Sonntag, 27. September 2026 (6 Tage) statt.
1. Tag - Dienstag, 22. September 2026
Anreise nach Prag und Besichtigung der Prager Altstadt
Prag, die Hauptstadt Tschechiens, ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz des Landes. Sie liegt in einem Talkessel der Moldau, die das Stadtgebiet in einer Länge von 28 km durchströmt. Auf dem linken Moldauufer thront das Wahrzeichen von Prag, die Burg Hradschin, am rechten Flussufer breiten sich Alt- und Neustadt aus. Die berühmte sechzehnbogige Karlsbrücke mit ihrem reichen Skulpturenschmuck ist die älteste Brücke in Prag. Den Brückenkopf auf der Altstadtseite bildet der stattliche gotische Altstadtturm aus dem 14./15. Jh. Das Herz der Prager Altstadt ist der Altstädter Ring, in dessen Mitte sich das Denkmal für den böhmischen Reformator Jan Hus befindet. Der belebte Platz ist umgeben von stolzen Gebäuden aus Gotik und Renaissance, barocken Palais, dem Rathaus sowie der spätgotischen Teyn- und der barocken Niklaskirche. Mehrere gotische Bürgerhäuser bilden das Rathaus mit der astronomischen Uhr von 1490. Zu jeder Stunde lässt sich hier ein Figurenspiel beobachten. Eine der schönsten Straßenzüge der Altstadt ist die Zeltnergasse mit ihren farbfreudigen Barockfassaden. Sie endet östlich am spätgotischen Pulverturm, von dem aus sich die schönste Aussicht auf Prag bietet. Durch eine überdachte Brücke mit dem Pulverturm verbunden ist das Repräsentationshaus, der berühmteste Jugendstilbau in Prag. Vom Repräsentationshaus führt die belebte Einkaufsmeile Am Graben südwestlich zum Wenzelsplatz und von dort weiter, nun unter dem Namen Nationalstraße, zur Moldau. Sie ist das Prager Geschäftszentrum mit Banken, Passagen, Hotels, Restaurants und Geschäften.
Einchecken im Hotel und Schifffahrt auf der Moldau mit Abendessen
Nach dem Einchecken in unser Hotel, dem NH Prague City Hotel, starten wir zu einer abendlichen Schifffahrt auf der Moldau. Wir genießen die einzigartige Perspektive auf das beleuchtete Prag und seine beeindruckenden Bauwerke und entspannen zugleich bei einem leckeren Abendessen.
2. Tag - Mittwoch, 23. September 2026
Besichtigung der Prager Burg und der Kleinseite mit den Gartenanlagen
Die berühmte Prager Burg, auch Hradschin genannt, wurde Ende des 9. Jh. gegründet und im Laufe der Jahrhunderte durch Um- und Ausbauten zu einer prachtvollen Anlage mit Burghöfen, Königspalast, verschiedenen Kirchenbauten, darunter der eindrucksvolle Veitsdom und Burggärten entwickelt. Einst Sitz der böhmischen Könige und Kaiser, ist sie heute die offizielle Residenz des Präsidenten der tschechischen Republik. Unterhalb der Burg liegt die 1257 gegründete "Kleinere Prager Stadt", die Kleinseite. Nach einem Großbrand 1541 erhielt der Stadtteil das Aussehen einer Residenzstadt. Als im 17. Jh. die katholische Kirche hier zahlreiche barocke Gotteshäuser erbauen ließ und Bürger- und Adelsfamilien aus Böhmen sich niederließen, veränderte sich erneut das Gesicht der Kleinseite. Bei einer Stadtführung lernen Sie die Prager Burg, die Kleinseite und ihre verschiedenen Gartenanlagen kennen: den Königs- und den Terrassengarten der Burg, den Vrtba-Garten in der Kleinseite, die Terrassengärten unter der Prager Burg und den Garten des Wallenstein-Palais. Unsere Mittagspause werden wir in einer typischen Altprager Gaststätte verbringen.
3. Tag - Donnerstag, 24. September 2026
Ausflug nach Mělnik und Besichtigung von Schloss Mělnik
Die ehemalige Königsstadt liegt knapp 35 km nördlich von Prag und kann auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurückblicken. Gegenüber der Einmündung der Moldau in die Elbe befindet sich auf einer Anhöhe das wohl schönste Renaissanceschloss Böhmens: Schloss Mělnik. Die Ursprünge der dreiflügeligen Anlage gehen auf das 9. Jh. zurück, sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss aber um die Mitte des 16. Jh. Am Nordflügel ist eines der ältesten Scraffiti Böhmens zu sehen. Zum Innenhof des Schlosses öffnen sich lichte Arkaden. Von der Terrasse des Schlossrestaurants bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Zusammenfluss von Moldau und Elbe und bis zu den Vulkangipfeln des Böhmischen Mittelgebirges. Hier wollen wir unsere Mittagspause genießen.
Besuch des Prager Botanischen Gartens in Troja
Am Nachmittag entdecken wir eine weitere sehenswerte Gartenanlage Prags, den Botanischen Garten. Er liegt auf einer Anhöhe in Troja und umfasst fast 30 ha landschaftlich gestaltete Ausstellungsflächen mit Arboretum, Glashäusern, Seen und einem großen Alpinum. Besonders sehenswert sind auch der historische Weinberg, der meditative Japanische Garten und das 130 m lange tropische Gewächshaus Fata Morgana, das zu jeder Jahreszeit zu einem Ausflug in tropische Natur einlädt.
4. Tag - Freitag, 25. September 2026
Besichtigung von Schloss Konopiště
Rund 40 km südöstlich von Prag liegt das sehenswerte Schloss Konopiště. Seit 1887 gehörte die weitläufige, über Jahrhunderte gewachsene Burganlage dem österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este, der sie zu einem prunkvollen Schloss mit prächtiger Parkanlage umwandeln ließ. Ein formal angelegter Rosengarten, ausgeschmückt mit zahlreichen Skulpturen und Steinvasen, bildete den Höhepunkt der Parkanlage. Im Zentrum des 1913 fertig gestellten Rosengartens befindet sich eine neun Meter hohe Kleopatra-Säule, die von vier Obelisken begleitet wird. Auch ein Gewächshaus für Palmen und Orchideen sowie ein Teich mit Alpinum und eine rustikale Korklaube wurden integriert. Im Laufe seiner Geschichte erfuhr der Rosengarten Vernachlässigung und auch Beschädigungen, doch nach umfangreichen Rekonstruktions- und Erneuerungsmaßnahmen präsentiert er sich heute wieder als Hauptattraktion mit einer Sammlung von 5.200 Rosenpflanzen.
Besuch des Schlossgartens Dobříš
Nicht weit von Konopiště entfernt, an den Ausläufern des Brdy-Hochlandes, liegt das malerische Rokoko-Schloss Dobříš. Seine heutige Gestalt nahm es Mitte des 18. Jh.an, als das ursprünglich barocke Anwesen der Adelsfamilie Colloredo-Mannsfeld nach einem Brand umgebaut wurde. Das Schloss erlebte im Laufe der Zeit eine wechselvolle Geschichte. Nach Enteignung 1942 gelangte es 1998 durch Restitution wieder in den Besitz der Familie, die es seither umfangreichen Rekonstruktionsmaßnahmen unterzog. Heute wird das Schloss vielfältig genutzt, für kulturelle Veranstaltungen, teilweise als Hotel und es kann in Teilen auch besichtigt werden. Besonders sehenswert ist der Schlosspark mit seinen beiden Gartenteilen. Der formal gestaltete französische Garten grenzt an das Schloss an und begeistert mit seinen sorgfältig geschnittenen Buchsbaumbroderien und schönen Blumenornamenten. Der angrenzende weitläufige Englische Landschaftspark zeigt sich mit schönem Baumbestand, Bachlauf und künstlicher Grotte und lädt zu einem genussvollen Spaziergang ein.
5. Tag - Samstag, 26. September 2026
Ausflug in die westböhmischen Bäder Karlsbad, Marienbad und Franzensbad
Karlsbad, Marienbad und Franzensbad - die drei Ortsnamen sind spätestens seit dem 19. Jh. zum Synonym für den böhmischen Kurtourismus geworden. Wertvolle Mineralquellen, das milde Klima und die waldreiche Umgebung zogen schon früh Erholungssuchende für Trink- und Badekuren an. In Karlsbad spielt sich das Kur-Leben an der Mühlbrunn-Kolonnade ab, denn hier schlendern die Kurgäste mit ihren Trinkbechern auf und ab oder sitzen auf einer der Bänke am linken Teplá-Ufer. In der im Neorenaissance-Stil erbauten Halle entspringen verschiedene gesundheitsfördernde Quellen. Von der Mühlbrunn-Kolonnade gelangt man flussaufwärts zum Markt. Die weiß gestrichenen und mit Schnitzereien verzierten Markt-Kolonnaden sind ein beliebter Treffpunkt.
Ein Kurbad mit besonderem Charme ist Marienbad, hier ist die Vergangenheit lebendig geblieben. Die im Tal verlaufende Hauptstraße durchzieht das alte Zentrum der Stadt. Sie wird von prächtigen Hotelbauten mit reich dekorierten Fassaden aus der späten Gründerzeit flankiert. Das Wahrzeichen von Marienbad ist die 120 m lange gusseiserne Hauptkolonnade, die sich auf einer Anhöhe oberhalb des Kurparks befindet. In der offenen Wandelhalle, deren Decke luftige Malereien schmücken, herrscht schon morgens reger Betrieb.
Das kleinere Franzensbad ist ein geruhsamer Kurort, der mit 24 Mineralquellen, einem einzigartigen Mineralmoor und einer Kohlensäure-Gasquelle aufwarten kann. Eine Besonderheit sind auch die gehaltvollen Glaubersalzquellen, die in den 1920er Jahren bei Bohrungen zum Vorschein kamen.
6. Tag - Sonntag, 27. September 2026
Stadtbesichtigung in Pilsen
Auf der Rückreise wollen wir noch einen Abstecher nach Pilsen unternehmen. In der zweitgrößten Stadt Böhmens gibt es einiges zu entdecken, darunter das 1842 gegründete "Bürgerliche Brauhaus", die älteste und größte Brauerei Pilsens. Die schachbrettartig und von Parkanlagen umrahmte Altstadt bietet einige schöne Renaissance- und Barockgebäude wie das Rathaus aus der Mitte des 16. Jh. Am Hauptplatz dominiert die große gotische Kirche St. Bartholomäus, eine dreischiffige Hallenkirche mit Sternengewölbe und der berühmten "Pilsner Madonna".
Anschließend Heimreise
Leistungen
- Busfahrt, Busfrühstück auf der Anreise
- 5 x Ü/F im Hotel NH Prague City Hotel
- 4 x Abendessen im Hotel
- 1 x Schifffahrt auf der Moldau mit Abendessen
- Alle Eintritte und Führungen
- Audioguides
- City-Tax
- Durchgehende Reiseleitung durch Reiseleiterin Alexandra
- Insolvenzversicherung
Reisepreis pro Person
Doppelzimmer 1.059,- €
EZ-Zuschlag 315,- €
Anmeldung ab Montag, 12. Januar 2026
bei Firma Kellerer Reisen, Burgheim
E-Mail:
Telefon: 08432/948220
Es empfiehlt sich der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung, beispielsweise die Reiserücktrittversicherung: „3x besser Schutz“ für 38,- €.
