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Probleme im Garten

Buchsbaumzünsler - Schadbild

Spätestens seit diesem Jahr hat sich der aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) großflächig in unserem Landkreis ausgebreitet und macht unserem Buchs in Gärten und Grünanlagen das Leben schwer.

Buchsbaumzünsler (Foto: Katrin Pilz)Die Larven dieses nachtaktiven Falters sind auf den Buchs spezialisiert und fressen von innen nach außen, erst die Blätter und schließlich auch die junge Rinde von den Zweigen. 

Wenn die Schäden außen sichtbar werden, ist es oft schon zu spät für eine Behandlung. Daher ist es wichtig, aktiv nach dem Schädling zu suchen und die eigenen Buchspflanzen zu beobachten.

Schadbild und Biologie

Die anfangs gelblichen, später gelbgrün-schwarz gestreiften Raupen mit schwarzem Kopf sind gut getarnt und werden bis zu 5 cm lang. Sie verstecken sich oft tief im Inneren der Sträucher, aber auch unter weißem Gespinst eingerollt unter den Blättern der äußeren Zweige. Anfangs fressen sie die Blätter unauffällig im Inneren der Pflanze bis sie in die äußeren Strauchpartien vordringen. Bei starkem Befall ist ein Kahlfraß möglich, der den Buchs innerhalb kürzester Zeit zum Absterben bringt.

Buchsbaumzünsler-Falter von unten (Foto: Pixelio / Gerhard Metzger)Die Raupen verpuppen sich schließlich in einem Gespinst und schlüpfen nach etwa 7 Tagen als nachtaktive Falter. Die Flügel sind weiß mit dunklem Rand und haben eine Spannweite von etwa 4 cm. Die Falter leben nur eine Woche, verstecken sich tagsüber in der Umgebung an anderen Pflanzen und legen ihre Eier bevorzugt an noch nicht befallenem Buchs ab. Jedes Falterweibchen kann bis zu 150 Eier in kleinen Paketen von etwa 20 Stück legen, aus denen nach etwa 3 Tagen die jungen Raupen schlüpfen.

Bei uns können 3 bis 5 Generationen pro Jahr auftreten. Geschützt in einem Gespinst überwintert die letzte Generation als Raupe, der selbst tiefe Temperaturen wenig anhaben können. Mitte Februar/März werden die Raupen ab etwa 10°C aktiv. Je nach Temperatur dauert die Entwicklung 17 Tage (bei 30°C, im Sommer) bis zu 84 Tagen (bei 15°C). Die Ausbreitung erfolgt durch den Falterflug und die Einschleppung durch Zukauf und Tausch von befallenem Buchs.

Vorbeugende Maßnahmen

Bislang frisst der Buchsbaumzünsler bei uns ausschließlich an Buchs, wobei es keine resistenten Buchs-Sorten gibt und auch eine geeignete Standortwahl den Zünsler nicht abhalten kann. In seltenen Fällen wurden bisher ältere Buchsbaum-Sorten mit härteren Buchsblättchen verschont.

Im Handel erhältliche Buchsbaumzünsler-Fallen dienen weniger dem Abfangen der Falters als vielmehr der Überwachung und der Kontrolle, ob der Schädling vorhanden ist. Der in den Fallen enthaltene Sexualduftstoff Pheromon lockt im übrigen nur männliche Falter an.

Oft liest man auch von Algenkalk, der offiziell als Düngemittel eingesetzt auch eine schützende Wirkung gegenüber den Zünsler-Raupen haben soll. Dabei wird der Algenkalk direkt auf den Buchs gestreut, mit Gießwasser eingewaschen und legt sich im Strauchinneren als Schicht um Triebe und Zweige. Für einen dauerhaften Schutz müsste er jedoch nach jedem stärkerem Regen nachgestreut werden. Da es noch keine belegbaren Erkenntnisse gibt, ob der Schutz auch anhaltend funktioniert und bei längerer Anwendung die Gefahr einer "Verkalkung" des Bodens besteht, bringt die Anwendung von Algenkalk keinen Vorteil für den Buchs.

42 Gartenbauvereine

42 Gartenbauvereine sind im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Neuburg-Schrobenhausen e.V. organisiert. Sie setzen sich mit ihren rund 8.000 Mitgliedern in unserem Landkreis ehrenamtlich für die Förderung der Gartenkultur und des privaten Obst- und Gemüseanbaus sowie für die Ortsverschönerung und die Heimatpflege ein. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Neuburg-Schrobenhausen e.V. ist gemeinnützig anerkannt.

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